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		<title>Gaza: Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht und kündigt Vertreibung der Palästinenser an</title>
		<link>https://nahostpolitik.com/ohne-kategorie/gaza-israels-verteidigungsminister-israel-katz-droht-und-kuendigt-vertreibung-der-palaestinenser-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 14:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nahostpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommentar von Andreas Friedrich, 16.09.2026 Wie ein Onlineportal aus Luxemburg sinngemäß berichtet, scheint Israels Verteidigungsminister Katz den Vernichtungskrieg gegen die Menschen im Gaza offenbar vollenden zu wollen und droht zudem mit einer neuen „großangelegten Offensive im Gaza“. Laut Katz ist die israelische Armee bereit, nach einem entsprechenden Befehl „die Hamas zu zerschlagen“ und „die Aufgabe [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Kommentar von <strong>Andreas Friedrich</strong>, 16.09.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ein Onlineportal aus Luxemburg sinngemäß berichtet, scheint Israels Verteidigungsminister Katz den Vernichtungskrieg gegen die Menschen im Gaza offenbar vollenden zu wollen und droht zudem mit einer neuen „großangelegten Offensive im Gaza“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Katz ist die israelische Armee bereit, nach einem entsprechenden Befehl „die Hamas zu zerschlagen“ und „die Aufgabe zu Ende zu bringen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend, so der Verteidigungsminister des jüdischen Staates, wird der „Umsiedlungsplan“ für die rund zwei Millionen Palästinenser im Gazastreifen umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohin die Palästinenser vertrieben werden (sollen), ist bislang unklar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offenbar kommen nun auch die radikalen jüdischen Siedler ihrem Plan, den Gaza zu besiedeln und illegale jüdische Siedungen zu errichten, immer näher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Plan möglichst schnell zu realisieren, naht „Unterstützung“ aus den USA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie mehrere Presseportale heute berichten, steht ein 2,8 Milliarden Dollar schweres Munitionspaket für Israel in den Startlöchern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses soll laut diverser Medienberichte 40.000 Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund einer Tonne – je 20.000 vom Typ Mk84 und BLU-117 beinhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der jüdische Staat setzte bereits im aktuellen Krieg gegen den Gaza wie auch im Libanon Bomben dieser Größenordnung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese stehen jedoch wegen ihrer großen „Zerstörungsradius“ und der Gefahr hoher ziviler Opfer in der Kritik, was jedoch weder die Trump Administration noch das israelische Regime zu interessieren scheint.</p>
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		<title>Fatale Allianz: Die Realität der Achse USA-Israel</title>
		<link>https://nahostpolitik.com/ohne-kategorie/fatale-allianz-die-realitaet-der-achse-usa-israel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 15:09:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nahostpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[M. Reza Behnam, 15.09.2026 Wer den unerschütterlichen, milliardenschweren Schutzschild betrachtet, den die Vereinigten Staaten von Amerika für Israel aufrechterhalten, sieht sich mit der brutalen Mechanik eines modernen Imperiums konfrontiert. Seit Jahrzehnten verfolgt Washington eine Haltung bedingungsloser Verteidigung: Es liefert hochmoderne Waffensysteme, gewährt diplomatischen Schutz und rechtfertigt Handlungen, die von Menschenrechtsorganisationen und internationalen Gerichten als Kriegsverbrechen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>M. Reza Behnam</strong>, 15.09.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer den unerschütterlichen, milliardenschweren Schutzschild betrachtet, den die Vereinigten Staaten von Amerika für Israel aufrechterhalten, sieht sich mit der brutalen Mechanik eines modernen Imperiums konfrontiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahrzehnten verfolgt Washington eine Haltung bedingungsloser Verteidigung: Es liefert hochmoderne Waffensysteme, gewährt diplomatischen Schutz und rechtfertigt Handlungen, die von Menschenrechtsorganisationen und internationalen Gerichten als Kriegsverbrechen, Apartheid und Völkermord eingestuft werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vorherrschende Narrativ stellt das Bündnis zwischen den USA und Israel beharrlich in einem beschönigenden Licht dar – als eine Verbindung, die auf gemeinsamen demokratischen Werten und gegenseitiger Verteidigung beruht. Diese Darstellung hält jedoch der Realität nicht stand. Nichts hat Washington von seinem Bündnis mit Israel und seiner stillschweigenden Billigung von dessen Handeln abgebracht – weder die rassistische Politik des Regimes noch gar der Völkermord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede US-Regierung hat diese brutalen Regime unterstützt, da sie die amerikanische Macht und die US-Interessen im Nahen Osten festigten. Diese fatale Allianz wirft die Frage auf: Welche Rolle spielt Israel genau, und wessen Interessen werden dabei bedient?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Israel fungiert seit Langem als imperialer Handlanger westlicher Mächte, die nach regionaler Vorherrschaft streben. Zunächst spielte das Britische Weltreich eine entscheidende Rolle dabei, seinen zionistischen Verbündeten während und nach dem Ersten Weltkrieg einen Stützpunkt in Palästina zu verschaffen. Mitte des 20. Jahrhunderts übernahm die USA die geopolitische Führungsrolle von Großbritannien, sicherte sich die Kontrolle über die rohstoffreiche Region und wurde zu Israels wichtigstem Förderer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit den 1950er Jahren betrachtet Washington den Nahen Osten – einen entscheidenden Knotenpunkt für globale Energierouten, Handelswege und geopolitische Einflussnahme – unter dem Gesichtspunkt von Dominanz und Rohstoffkontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Washington über keine dauerhaften Kolonialbesitzungen im Herzen der islamischen Welt verfügte, schuf es eine Alternative: einen massiv subventionierten, stark befestigten und technologisch hochgerüsteten militärischen Vorposten. Für das Pentagon und das Außenministerium fungiert Israel als „unsinkbarer Flugzeugträger“ – als militärische Festung, um Macht zu projizieren, unabhängige antikoloniale Bewegungen zu unterdrücken und als Gegengewicht zum regionalen Einfluss des Iran zu dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partnerschaft zwischen Washington und Tel Aviv wird durch die militärisch-industrielle Wirtschaft der USA gestärkt, die vom ständigen Konflikt profitiert, da dieser die Nachfrage ankurbelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rüstungsausgaben kurbeln die heimische Wirtschaft an. Die Milliarden an Militärhilfe, die an Israel fließen, sind in der Praxis massive Subventionen, die direkt an US-Rüstungskonzerne wie Lockheed Martin, Boeing, Raytheon und Northrop Grumman gehen. US-israelische Kriege haben maßgeblich zum finanziellen Fortbestand dieser Industriezweige beigetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das besetzte Gaza und das Westjordanland dienen seit Langem als Testgelände für moderne Waffensysteme, Überwachungstechnologie und Systeme zur Kontrolle von Menschenmengen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überwachungs- und Waffensysteme, die an einer gefangenen Zivilbevölkerung im Kampfeinsatz erprobt wurden, werden anschließend weltweit als „kampferprobt“ vermarktet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses milliardenschwere Rüstungsnetzwerk verknüpft die Interessen des US-Militärsektors eng mit der Fortsetzung der israelischen Militäroperationen. Zudem sorgt es in Washington für heftigen, parteiübergreifenden Widerstand gegen jedes ernsthafte Waffenembargo oder jeden politischen Kurswechsel, da fast jeder Wahlkreis des Landes auf irgendeine Weise mit der Rüstungsindustrie verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amerikanische Politiker verteidigen vehement den israelischen „Sonderstatus“ und schützen Israel konsequent vor Rechenschaftspflicht. Einflussreiche Netzwerke aus finanzstarken Lobbygruppen, politischen Aktionskomitees (PACs) und institutionellen Entscheidungsträgern stellen sicher, dass die unerschütterliche Unterstützung Israels zur Voraussetzung für das politische Überleben in Washington gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn gewählte Amtsträger von etablierten außenpolitischen Positionen abweichen oder das Massaker an Zivilisten verurteilen, werden sie zum Ziel gut finanzierter, organisierter Kampagnen, die darauf abzielen, ihre politische Karriere zu beenden. Infolgedessen treten innenpolitische Prioritäten in den Hintergrund, da sich der Kongress eher an einer mächtigen Militärlobby orientiert als an der amerikanischen Öffentlichkeit – deren wachsende Mehrheit bedingungslose militärische Auslandshilfe ablehnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kern beruht die Beziehung zwischen Israel und den Vereinigten Staaten auf einem gemeinsamen historischen Bewusstsein und Erbe. Beide Länder entwickelten sich als Siedlerkolonialstaaten, die auf der systematischen Auslöschung, Internierung und Enteignung indigener Bevölkerungen aufbauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorwürfe der Apartheid, der Gewalt mit genozidalem Charakter und des systemischen Rassismus gegen Israel finden in der amerikanischen politischen Landschaft starken Widerhall, da sie das eigene historische Fundament widerspiegeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">US-Entscheidungsträger verknüpfen Israels regionale Vormachtstellung direkt mit der Wahrung westlichen Einflusses und globaler Dominanz. Rassismus ist kein Fehler dieses Bündnisses, sondern ein wesentlicher Bestandteil seiner Funktionsweise. Er sorgt dafür, dass Opfer, die nicht westlich und nicht weiß sind, als entbehrlich betrachtet werden – im Grunde als akzeptabler „Kollateralschaden“ im Streben nach geopolitischen Zielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbundenheit der USA mit Israel ist das Ergebnis strategischen Nutzens, nicht moralischer Blindheit. Washingtons Verteidigung der brutalen Politik Tel Avivs offenbart die Hohlheit der westlichen Rhetorik zu Menschenrechten, Völkerrecht und Demokratie. Wenn imperiale Macht, Unternehmensgewinne und geopolitische Vorherrschaft auf dem Spiel stehen, werden universelle Menschenrechte als völlig entbehrlich behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Narrativ vom „unverzichtbaren Verbündeten“ bröckelt – ebenso wie das US-Imperium. Israels – von den USA subventionierter – Völkermord und seine verheerenden Kriege gegen den Gazastreifen, das Westjordanland, den Libanon und den Iran haben weltweit heftige Empörung und heftige Gegenreaktionen ausgelöst; dies markiert den Anfang vom Ende der amerikanischen Weltherrschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte wird festhalten: Wenn Großmächte auf das stumpfe Instrument des Krieges setzen, um eine komplexe Welt zu „managen“ – anstatt als Gleiche unter Gleichen in ihr zu leben –, untergraben sie letztlich jene Stabilität, die sie zu wahren vorgeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.antikrieg.com">https://www.antikrieg.com</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Israels Rassisten laufen Sturm gegen Gaza-Dokumentation</title>
		<link>https://nahostpolitik.com/ohne-kategorie/israels-rassisten-laufen-sturm-gegen-gaza-dokumentation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 14:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nahostpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommentar von Andreas Friedrich, 14.09.2026 Wie mehrere Online Portale berichteten und berichten, plant der jüdische Staat den Machern der Gaza Dokumentation „Naza“, Rachel Szor und ihrem Kollegen Yuval Abraham, die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Israels Kulturministers Miki Zohar begründete diesen Schritt damit, dass die beiden Filmmacher „Verrat am Jüdischen Staat“ begangen haben und „Beifall von den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kommentar von <strong>Andreas Friedrich</strong>, 14.09.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie mehrere Online Portale berichteten und berichten, plant der jüdische Staat den Machern der Gaza Dokumentation „Naza“, Rachel Szor und ihrem Kollegen Yuval Abraham, die Staatsbürgerschaft zu entziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Israels Kulturministers Miki Zohar begründete diesen Schritt damit, dass die beiden Filmmacher „Verrat am Jüdischen Staat“ begangen haben und „Beifall von den Antisemiten auf der ganzen Walt“ erhalten woll(t)en.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und darum geht’s: In dem Film „Naza“ geht es im Kern um die willkürlichen Morde israelischer Soldaten an palästinensische Zivilisten im Gazastreifen. Einen Nachweis dafür erbringt nebst besagtem Film auch ein israelischer Drohnenpilot, welcher gegenüber der israelischen Zeitung Haaretz über das „wahllose Morden“ im Gaza berichtet hat.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ins gleiche Horn wie Kulturministers Miki Zohar stößt nun der rechtsextreme israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir, welcher die beiden Filmemacher als „eine Schande und eine Blamage für das gesamte israelische Volk“ bezeichnete.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fragen, die wir uns jetzt stellen, sind die, ob nicht eher Israels rechtsextreme Minister wie Itamar Ben-Gvir, Bezalel Smotritsch sowie die insbesondere von Bezalel Smotritsch finanziell wie ideologisch unterstützten radikalen jüdischen Siedler, die mit permanenten Terrorangriffen auf die in den Westbank lebenden Palästinenser auffallen, eine Schande und eine Blamage für den jüdischen Staat sind und ob nicht eher diejenigen eine Schande und Blamage sind, welche die Palästinenser von ihren Ländereien vertreiben, ihnen den Zugang zu eigenen Landflächen verweigern, aus den eigenen Häusern vertreiben um diese dann selbst in Besitz zu nehmen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Schande für den jüdischen Staat sind auch diejenigen, die seit Jahrzehnten UN- Resolutionen negieren und den z.B. in Jerusalem lebenden Palästinenser die Teilnahme an diversen Wahlen verweigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber im jüdischen Staat genießen rechtsextreme Politiker und rechtsextreme, radikale jüdische Siedler Narrenfreiheit, wogegen diejenigen, die Missstände aufdecken, von israelischen Politikern und der Lobby bestraft werden, und das alles im Sinne Israels… &nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gaza: Israels willkürliches Töten geht weiter</title>
		<link>https://nahostpolitik.com/ohne-kategorie/gaza-israels-willkuerliches-toeten-geht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 12:40:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nahostpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommentar von Andreas Friedrich, 11.09.2026 Wie diverse online Portale heute berichten, wurde bei einem weiteren Luftangriff der Arme des jüdischen Staates gegen die Menschen im Gaza (diesmal im Norden des Küstenstreifens) am Donnerstag eine ganze Familie, u.a. zwei Kinder im Alter von 8 und 12 Jahren, ausgelöscht. Die Leichen der Familie wurden offenbar in Stücken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kommentar von <strong>Andreas Friedrich</strong>, 11.09.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie diverse online Portale heute berichten, wurde bei einem weiteren Luftangriff der Arme des jüdischen Staates gegen die Menschen im Gaza (diesmal im Norden des Küstenstreifens) am Donnerstag eine ganze Familie, u.a. zwei Kinder im Alter von 8 und 12 Jahren, ausgelöscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leichen der Familie wurden offenbar in Stücken gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem hat es diverse weitere Luftangriffe gegeben, so z.B. auf das Flüchtlingslager Dschabalia und auf Krankenwagen und Zelte, in den Zelten haben sich Geflüchtete aufhielten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Israels Armee spricht bei den getöteten, unabhängig vom Alter, wie immer von „Kämpfern“ und versucht, so diese Vorkommnisse reinzuwaschen, bzw. zu rechtfertigen und so vom Völkermord im Gaza abzulenken.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trumps Friedensrat und „Erklärungen“ aus Berlin nur Augenwischerei</title>
		<link>https://nahostpolitik.com/ohne-kategorie/trumps-friedensrat-und-erklaerungen-aus-berlin-nur-augenwischerei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 14:12:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nahostpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommentar von Andreas Friedrich, 08.09.2026 Wie diverse online Portale am Montag berichteten, hat Trumps Friedensratschef Nikolaj Mladenow  den Abzug Israels aus dem Gazastreifen gefordert und das wohlwissend, dass Trump und Netanjahu bereits eine dauerhafte Präsenz des israelischen Militärs im Gaza abgesegnet haben und bereits jetzt die Besatzungsmacht mehr als 50% des Gaza kontrolliert. Auch zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kommentar von <strong>Andreas Friedrich</strong>, 08.09.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie diverse online Portale am Montag berichteten, hat Trumps Friedensratschef Nikolaj Mladenow  den Abzug Israels aus dem Gazastreifen gefordert und das wohlwissend, dass Trump und Netanjahu bereits eine dauerhafte Präsenz des israelischen Militärs im Gaza abgesegnet haben und bereits jetzt die Besatzungsmacht mehr als 50% des Gaza kontrolliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch zu denken gibt die Aussage von Nikolaj Mladenow, dass die zunehmende Gewalt im Westjordanland eine „Zwei- Staaten- Lösung“ verhindern kann und „angesichts all dessen, was gerade im Westjordanland geschieht, es keinen glaubwürdigen Weg zu einer politischen Lösung des Konflikts“ gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also weiterhin freie Hand für den Siedlerterror oder wie darf die Aussage des Herrn Nikolaj Mladenow verstanden werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem ignoriert Herr Mladenow ganz bewusst, dass die sog. „Zwei- Staaten- Lösung“ schon jetzt nur noch Geschichte ist, da sowohl die radikalen jüdischen Siedler wie auch die israelische Besatzungsarmee in Kooperation mit der Regierung des jüdischen Staates dran arbeiten, einen Staat Palästina unmöglich zu machen indem nicht nur der sog. Bauplan „E1“ in den Startlöchern steht, sondern auch immer mehr illegale jüdischen Siedlungen entstehen und bereits vorhandene ausgebaut werden, dafür die palästinensische Bevölkerung sowohl von den radikalen Siedlern wie auch vom israelischen Militär vertrieben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Kontext ist es auch nicht verwunderlich, dass die Bundesregierung sich immer wieder hinter ihrer Erklärung, man „stehe zur Zwei Staaten Lösung“, versteckt, wohlwissend, dass diese ohnehin obsolet ist, aber aufgrund der Erklärung müssen keine Sanktionen gegen den jüdischen Staat in die Wege geleitet werden und man kann die Hände in den Schoss legen und dem vom israelischen Militär unterstützten Siedlerterror weiter beruhigt zusehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer mehr wird der Eindruck erweckt, dass der sog. „Friedensrat“ wie auch diverse Erklärungen aus Berlin nur ganz billiges Theater sind.&nbsp;&nbsp;</p>
<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Israels Minister für Nationale Sicherheit Itamar Ben Gvir enthüllt Plan zur Umsiedlung aller Palästinenser aus Gaza</title>
		<link>https://nahostpolitik.com/ohne-kategorie/israels-minister-fuer-nationale-sicherheit-itamar-ben-gvir-enthuellt-plan-zur-umsiedlung-aller-palaestinenser-aus-gaza/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 11:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nahostpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Seine Ankündigung erfolgte einen Tag, nachdem der israelische Verteidigungsminister die ethnische Säuberung als einzige „wahre Lösung“ für Gaza bezeichnet hatte. Dave DeCamp, 04.09.2026 Ben Gvir präsentierte am Donnerstag einen Plan zur ethnischen Säuberung der palästinensischen Bevölkerung in Gaza. Er und andere israelische Minister bezeichnen dies als „freiwillige Migration“. Dies geschah einen Tag, nachdem der israelische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seine Ankündigung erfolgte einen Tag, nachdem der israelische Verteidigungsminister die ethnische Säuberung als einzige „wahre Lösung“ für Gaza bezeichnet hatte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dave DeCamp</strong>, 04.09.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ben Gvir präsentierte am Donnerstag einen Plan zur ethnischen Säuberung der palästinensischen Bevölkerung in Gaza. Er und andere israelische Minister bezeichnen dies als „freiwillige Migration“. Dies geschah einen Tag, nachdem der israelische Verteidigungsminister Israel Katz die Umsiedlung der Palästinenser als einzige „wahre Lösung“ für Gaza bezeichnet hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ben Gvir nannte seinen Plan „Disengagement 710“ und erklärte, er sehe die Umsiedlung von 250.000 Palästinensern aus Gaza im ersten Jahr, 1,11 Millionen innerhalb von drei Jahren und schließlich 1,86 Millionen innerhalb von sieben Jahren vor. Er kündigte an, seine Partei „Jüdische Macht“ werde die Einrichtung eines „Auswanderungsministeriums“ in der nächsten israelischen Regierung nach den anstehenden Wahlen im Oktober fordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein nationaler Aktionsplan für die freiwillige Auswanderung aus dem Gazastreifen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Stellungnahme zu dem Plan erklärte Ben Gvir, er sei für „wahnhaft“ gehalten worden, weil er die ethnische Säuberung des Gazastreifens anstrebte, bis Präsident Trump Anfang letzten Jahres die Palästinenser zum Verlassen des Gebiets aufrief.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Zuerst wurde ich als wahnhafter Extremist behandelt“, sagte Ben Gvir laut der Times of Israel. „Dann änderte sich eines Tages alles: Präsident Trump erklärte öffentlich, dass die Förderung der Auswanderung eine Lösung für die Gaza-Frage sei. Plötzlich wurde Ben Gvirs Plan legitim. Plötzlich waren alle wie Ben Gvir.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katz hatte einen Tag zuvor erklärt, Trump habe den Plan zur Entfernung der Palästinenser aus Gaza nicht „abgesagt“, sondern lediglich „eingefroren“, und Länder seien bereit, die Bevölkerung Gazas aufzunehmen, wenn sie die Unterstützung der USA hätten. „Die Verzögerung entsteht dadurch, dass die teilnehmenden Länder die Unterstützung der USA wollen. Jedes Land, das dazu bereit ist, wünscht sich amerikanische Unterstützung. Präsident Trump hat das Abkommen nicht abgesagt, sondern auf Eis gelegt. Alle arabischen Länder sind aufgrund des Drucks in dieser Angelegenheit an ihn herangetreten“, sagte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ben Gvir bezog sich am Donnerstag auch auf Rehavam Ze’evi, genannt „Gandhi“, einen israelischen Abgeordneten, der 2001 ermordet wurde und dafür bekannt war, sowohl den Gazastreifen als auch das Westjordanland von der gesamten palästinensischen Bevölkerung säubern zu wollen. „Wie schade, dass sie nicht auf Gandhi gehört haben“, sagte er. „Es ist an der Zeit, es zuzugeben: Gandhi hatte Recht!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.antikrieg.com">https://www.antikrieg.com</a></p>
<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Perfide Meldungen zur „Umsiedlung“ der Bevölkerung aus dem Gaza</title>
		<link>https://nahostpolitik.com/ohne-kategorie/perfide-meldungen-zur-umsiedlung-der-bevoelkerung-aus-dem-gaza/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 14:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nahostpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommentar von Andreas Friedrich, 03.09.2026 Ein Teil der deutschen Medien treiben momentan, unter Umständen unbewusst, ein ganz übles Spiel mit der Bevölkerung im Gaza und gibt dabei offenbar ohne eine einzige Recherche übelste israelische Propaganda wieder. Doch worum geht’s? Der jüdische Staat in Person von Verteidigungsminister Israel Katz, hat laut eines Berichts u.a. des „Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kommentar von <strong>Andreas Friedrich</strong>, 03.09.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil der deutschen Medien treiben momentan, unter Umständen unbewusst, ein ganz übles Spiel mit der Bevölkerung im Gaza und gibt dabei offenbar ohne eine einzige Recherche übelste israelische Propaganda wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch worum geht’s?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der jüdische Staat in Person von Verteidigungsminister Israel Katz, hat laut eines Berichts u.a. des „Der Spiegel“ vom 02.09. Erklärungen abgegeben, wonach die Bevölkerung des Gaza „herausgeholt“ und danach in die Verantwortung der USA übergeben werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So soll Katz auf einer Konferenz sinngemäß gesagt habe, dass es „ohne diese Migration keine wirkliche Lösung für den Gaza gibt“ und Israel „bereit sei“, die Menschen aus dem Gaza herauszuholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterdessen verweisen die US- Botschaft im jüdischen Staat und das US- amerikanische Außenministerium im Kontext von Anfragen auf die jeweils andere Stelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber die Krönung liefert Israels Verteidigungsminister, welcher nicht nur der Hamas die Verantwortung zuschiebt, weil diese die Menschen (angeblich wollen nahezu 80 % den Gaza verlassen) wollen, angeblich daran hindert, den Gaza zu verlassen sondern auch noch vergisst, das es der jüdische Staat ist, welcher die Menschen daran hindert, das Küstengebiet zu verlassen und zudem eine „gelbe Grenze“ zieht und jeder Palästinenser, der sich dieser Grenze nähert, erschossen wird.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Kontext ist außerdem die Frage zu stellen, wann es eine solche Umfrage, in der die Bevölkerung des Gaza nach einem „Verlassen“ befragt wurde, gegeben haben soll und wie diese Umfrage von welchem Institut durchgeführt wurde (online, mit Fragebogen, Interviews?).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder ist es nicht eher so, dass Herr Katz der Bevölkerung aus dem Gaza irgendetwas in den Mund legt und den Rest der Welt bewusst täuscht, um die „Vertreibung“ zu rechtfertigen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem vergisst Israels Verteidigungsminister zu erwähnen, das radikale jüdische Siedler schon jetzt mit den Hufen scharren um den Gaza zu besetzen und jüdische Siedlungen dort zu errichten, was gegen die IV. Genfer Konvention spricht (Des weiteren hat Katz persönlich bereits im Dezember 2025 den Siedlern versprochen, im Norden des Gaza neue jüdische Siedlungen errichten zu lassen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die von Katz angedachte Zwangsumsiedlung gilt gemäß der Genfer Konvention als Kriegsverbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Plänen des jüdischen Staates mehr Gewicht zu verleihen, besuchte dessen Ministerpräsident Netanjahu Besatzungssoldaten im Gaza, schloss dabei einen Rückzug aus, sicherte zu, weiterhin die Kontrolle über das Gebiet auszuüben und versprach, die „gelbe Linie zu halten“.&nbsp;</p>
<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Qusra – eine Warnung: Israels Plan für das Westjordanland</title>
		<link>https://nahostpolitik.com/ohne-kategorie/qusra-eine-warnung-israels-plan-fuer-das-westjordanland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 13:58:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nahostpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Ramzy Baroud, 31.08.2026 Wer die düstere Zukunft des besetzten Westjordanlandes verstehen will, darf nicht wegschauen. Beobachten Sie nur die Ereignisse in der kleinen palästinensischen Stadt Qusra südlich von Nablus. Hier beginnt die Geschichte der Zukunft des Westjordanlandes. Viele Medien behandeln die Berichte aus der Region als bloße Episode von „Siedlergewalt“, doch das ist weit mehr. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ramzy Baroud</strong>, 31.08.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer die düstere Zukunft des besetzten Westjordanlandes verstehen will, darf nicht wegschauen. Beobachten Sie nur die Ereignisse in der kleinen palästinensischen Stadt Qusra südlich von Nablus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier beginnt die Geschichte der Zukunft des Westjordanlandes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Medien behandeln die Berichte aus der Region als bloße Episode von „Siedlergewalt“, doch das ist weit mehr. Qusra steht für etwas viel Bedeutsameres: einen Einblick in den neuen Plan Dalet, den Israel für die Palästinenser bereithält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan Dalet war der militärische Plan, mit dem zionistische Streitkräfte während der Nakba große Teile des historischen Palästina, Dorf für Dorf, eroberten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Plan entstand nicht plötzlich im Jahr 1948. Er baute auf militärischen Plänen auf, die bis ins Jahr 1945 zurückreichten, und entwickelte sich zu einer Strategie zur Eroberung palästinensischer Städte und Dörfer, zur Zerstörung von Gemeinschaften und zur Vertreibung ihrer Bewohner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bedeutung dieser Geschichte ist heute nicht nur symbolischer Natur. Die Nakba war ein schrittweiser Prozess. Dasselbe gilt für die Annexion des Westjordanlandes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist keine bloße intellektuelle Auseinandersetzung. Israelische Offizielle haben offen eine neue Nakba als beabsichtigtes Ergebnis angekündigt. Im November 2023 erklärte Avi Dichter: „Wir führen jetzt die Gaza-Nakba ein“ und fügte hinzu: „Gaza-Nakba 2023. So wird es enden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Getreu dem Muster weist diese neue Nakba viele Merkmale der alten auf: koordinierte Gewalt, Massaker, ethnische Säuberungen, Vertreibung und Landenteignung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Völkermord in Gaza stellt den Höhepunkt dieser Gewalt dar – eine noch verheerendere Ausprägung, aber eine Fortsetzung der Erbsünde, auf der der israelische Staat gegründet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich ab dem 7. Oktober 2023 alle Augen auf Gaza richteten, wurde das Westjordanland weitgehend ignoriert, wodurch Israel die Möglichkeit erhielt, die Gewalt in all ihren Formen auf ein seit Jahrzehnten nicht mehr gesehenes Ausmaß zu eskalieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist erschreckend. Seit dem 7. Oktober 2023 haben israelische Streitkräfte und Siedler im Westjordanland mehr als 1.100 Palästinenser getötet, darunter über 240 Kinder, und Tausende weitere verletzt. Zehntausende wurden festgenommen, und allein in den Flüchtlingslagern Jenin, Tulkarem und Nur Shams bleiben über 33.000 Palästinenser vertrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun zurück nach Qusra.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. August umstellten bewaffnete israelische Siedler drei palästinensische Häuser in Ras al-Ain am Stadtrand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie blockierten die Zufahrten, errichteten Zelte davor und kappten die Wasser- und Stromversorgung. Familien, darunter auch kleine Kinder, waren praktisch eingeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das israelische Militär erklärte das umliegende Gebiet daraufhin zur militärischen Sperrzone und schränkte den Zugang für Palästinenser, Aktivisten und Journalisten ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es entstand nicht nur Gewalt durch Siedler, sondern eine Arbeitsteilung: Die Siedler verursachen die Krise; das Militär verhängt die Einschränkungen. Die Bewegungsfreiheit der Palästinenser ist eingeschränkt; die Betroffenen selbst werden unter Druck gesetzt, ihre Häuser zu verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Belagerung dauerte an. Während ich diese Zeilen schreibe, ist die Belagerung der Häuser in Qusra in ihre zweite Woche gegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Qusra ist kein unbedeutendes Element dieser Strategie. Israel hat bereits Land für die Siedlung Migdalim beschlagnahmt, und nahegelegene Außenposten wie Esh Kodesh werden seit Langem mit Angriffen und Versuchen zur Aneignung palästinensischen Ackerlandes in Verbindung gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kontrolle über solche Gebiete ist unerlässlich für das größere Projekt, Siedlungsblöcke zu verbinden, palästinensisches Territorium zu zersplittern und palästinensische Gemeinden in isolierte Enklaven zu verwandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren tat die israelische Regierung so, als sei ihr Plan zur formellen Annexion großer Teile des Westjordanlandes auf Eis gelegt. Doch seit dem 7. Oktober hat sich die Annexion – in Worten wie in Taten – von einem Wunsch zur Obsession entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, überwachte nach dem 7. Oktober die Massenverteilung von Waffen und rüstete Tausende Mitglieder ziviler Sicherheitskräfte mit Gewehren aus – inmitten einer bereits stark bewaffneten Siedlerbevölkerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig arbeitete Finanzminister Bezalel Smotrich systematisch daran, die Zuständigkeiten für das Westjordanland von der Militärverwaltung auf israelische Zivilbehörden zu übertragen – einer der deutlichsten institutionellen Mechanismen der Annexion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun fügt sich ein weiteres Puzzleteil zusammen: Verteidigungsminister Israel Katz hat die Vorbereitungen für die Übertragung der Zuständigkeit für die Strafverfolgung israelischer Siedler im Westjordanland vom Militär an die israelische Polizei angeordnet – ein weiterer entscheidender rechtlicher Schritt in Richtung Annexion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild wird immer vollständiger: Siedlermilizen, staatliche Finanzierung, Waffen, Armee, Polizei, zivile Behörden, Gerichte und politische Entscheidungen, die ihren Ursprung in den höchsten Kreisen des israelischen Staates haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im größeren Kontext betrachtet, wird Qusra zu einem Mikrokosmos – und möglicherweise zu einem Testfeld – für die Mechanismen, mit denen eine großflächige Annexion umgesetzt werden kann. Diese Realitäten erinnern an die Vergangenheit. Die Nakba geschah nicht einfach so, sondern war das Ergebnis jahrelanger Planung und schrittweiser militärischer Operationen. Deshalb ist Qusra so wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Regierungen warnen vor einer beschleunigten Annexion; andere bestrafen einzelne Siedler, als ob die Verfolgung einiger weniger Extremisten einen vom gesamten Staatsapparat umgesetzten Plan zunichtemachen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Palästinenser im Westjordanland sind sich der bevorstehenden Herausforderung vollkommen bewusst. Die Palästinensische Autonomiebehörde, die die Sicherheitskoordination mit Israel aufrechterhält, aufzufordern, plötzlich eine „Strategie“ zu entwickeln, ist schmerzlich überflüssig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch für uns alle, die wir die Schrecken der Nakba – und die Nachwirkungen dieser Katastrophe von Deir Yassin bis zum Völkermord im Gazastreifen – verstehen, reicht die bloße Anerkennung nicht mehr aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Preis des Schweigens zahlen bereits alle Bewohner Gazas, die inmitten der Trümmer des Gazastreifens leben, und alle Palästinenser im Westjordanland, die der Gewalt der Siedler und ihrer militärischen Verbündeten ausgesetzt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit muss jetzt Schluss sein, bevor Qusra zum Vorbild für das wird, was als Nächstes kommt: heute Qusra, morgen das gesamte Westjordanland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.antikrieg.com">https://www.antikrieg.com</a></p>
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		<title>Israels Vertreibungsdoktrin</title>
		<link>https://nahostpolitik.com/ohne-kategorie/israels-vertreibungsdoktrin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 13:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nahostpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Gideon Levy, 31.08.2026 Israel glaubt, es könne die Briten vertreiben, die Spanier demütigen und die ganze Welt bestrafen, ohne Vergeltung zu erfahren. Bislang hatte es Recht. Doch der Tag naht, an dem Israel die Augen öffnen und erkennen muss, dass es tatsächlich eine Welt gibt, von der es sich – wie auch von sich selbst [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gideon Levy</strong>, 31.08.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Israel glaubt, es könne die Briten vertreiben, die Spanier demütigen und die ganze Welt bestrafen, ohne Vergeltung zu erfahren. Bislang hatte es Recht. Doch der Tag naht, an dem Israel die Augen öffnen und erkennen muss, dass es tatsächlich eine Welt gibt, von der es sich – wie auch von sich selbst – losgesagt hat, und dass es einer neuen Realität gegenübersteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vereinigte Königreich ist in höchster Alarmbereitschaft. Nach der Vertreibung der Niederlande und Spaniens aus dem internationalen Koordinierungszentrum für den Gazastreifen nach dem Krieg in Kiryat Gat erwägt Israel nun, auch die britischen Vertreter auszuweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nakba Großbritanniens steht bevor, und das Ganze wäre beinahe zum Lachen, wenn die zugrundeliegende Realität nicht so offensichtlich alles andere als lustig wäre. Israel verhängt Sanktionen gegen die Welt. Ja, Sie haben richtig gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anstatt umgekehrt. Ein Land, dessen Völkermord und Apartheid fast allgemein anerkannt sind und gegen das bisher kaum wirksame Sanktionen verhängt wurden, bestraft die Welt. Der Angeklagte fungiert als Ankläger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies entspricht vollkommen der israelischen Denkweise. Die Welt trägt die Schuld (am Antisemitismus), also wird die Welt dafür bezahlen. Alles wegen dieser muslimischen Migranten – so lautet die ständige Behauptung der Medien und Politiker. Hier spielen Größenwahn und Blindheit eine entscheidende Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das internationale Koordinierungszentrum für Gaza ist eine Einrichtung von geringer Bedeutung. Es befindet sich im Industriegebiet von Kiryat Gat. Fast ein Jahr nach seiner Einrichtung liegt Gaza genauso in Trümmern wie zuvor. Israel tötet dort weiterhin fast genauso viele Menschen wie vor dem Waffenstillstand. Die Ausweisung der Delegierten Seiner Majestät wird in Gaza nichts ändern. Das Problem ist Israels Arroganz und Chuzpe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Europa endlos über den geplanten Bau in Zone E1 debattiert, der das Westjordanland in zwei Teile spalten würde, bestraft Israel es bereits. Der illegale Bau in E1 ist nicht das Problem. Die Hunderttausenden Hektar Land, die die Siedler in den letzten zwei Jahren besetzt haben, störten Europa nicht. Doch nun hat Europa ein Scheinobjekt errichtet, für das es bereit ist, Barrikaden zu errichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Westjordanland ist jedoch schon lange geteilt und de facto noch viel länger annektiert. Europa droht als Strafmaßnahme mit Sanktionen gegen Produkte aus jüdischen Siedlungen im Westjordanland, und das Vorhaben steht kurz vor dem Zusammenbruch. Angesichts dieser hohlen und peinlichen europäischen Lippenbekenntnisse präsentiert sich Israel arrogant und demonstriert seine Realitätsferne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Israel sendet eine Botschaft an Europa – Großbritannien könnte einen Preis zahlen“, lautete eine groteske Schlagzeile, die tausendfach die Realitätsferne und Arroganz verdeutlichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Israel glaubt, es könne die Briten vertreiben, die Spanier demütigen und die ganze Welt bestrafen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Bislang hatte es damit recht. Doch der Tag rückt näher, an dem Israel die Augen öffnen und erkennen muss, dass es tatsächlich eine Außenwelt gibt, von der es sich – wie auch von ihr – losgesagt hat, und dass es einer neuen, ungewohnten Realität gegenübersteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeiten, in denen Israel der Liebling des Westens war und ihm alles erlaubt war, sind vorbei. Großbritannien aus Kiryat Gat zu vertreiben, um die Likud-Wähler zu besänftigen, mag zwar schön sein, und Außenminister Gideon Sa&#8217;ar dürfte vor Stolz platzen, doch die Rechnung wird kommen, selbst wenn sie aus unerfindlichen Gründen auf sich warten lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amerika verändert sich, und Europa wartet nur noch auf grünes Licht von der anderen Seite des Atlantiks, um mit Israel abzurechnen, das jahrzehntelang ungehindert agieren und tun konnte, was es wollte – etwas, das sich kein Land, das keine globale Supermacht ist, erlaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Israel und der Rest der Welt entfernen sich immer weiter voneinander. Israel rühmt sich seiner Kriegsverbrechen; das ist ein Wahlkampfinstrument. Doch die Vorstellung, Israel könne weiterhin arrogant gegenüber der ganzen Welt auftreten und seinen Kurs beibehalten, ist die gefährlichste für seine Zukunft – weitaus gefährlicher als die Gelder, die an die Hamas oder das iranische Atomprogramm fließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkopplung von der Welt wird ihren Preis haben, den jeder Israeli zahlen muss. Die meisten Regierungen weltweit wollen die Beziehungen zu Israel nicht wirklich abbrechen und setzen ihre Hoffnungen auf den erwarteten Regierungswechsel als (illusorischen) Ausweg aus diesem Schlamassel. Doch Israel wird sich nicht ändern, schon gar nicht ausreichend, und die Welt wird ihre Haltung ihm gegenüber ändern müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Land, das jahrzehntelang jede Resolution der internationalen Gemeinschaft ignoriert und Europa aus Kiryat Gat vertrieben hat, wird nicht ungeschoren davonkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines Tages wird die Welt endlich in den Gazastreifen gelangen können. Nach dem Anblick der dortigen Gräueltaten wird es unmöglich sein, weiterhin zu Israel zu schweigen. Die „Vertreibung“ aus Kiryat Gat wird auch in London in Erinnerung bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.antikrieg.com">https://www.antikrieg.com</a></p>
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		<title>Israels Minister Itamar Ben Gvir: Wenn Kritik zur Comedy verkommt</title>
		<link>https://nahostpolitik.com/ohne-kategorie/israels-minister-itamar-ben-gvir-wenn-kritik-zur-comedy-verkommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 13:44:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nahostpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommentar von Andreas Friedrich, 27.08.2026 Israels rechtsextremer Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, wurde für seine Aussagen zu gezielten Tötungen von Palästinensern (Der israelische Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, forderte Israel auf, jede Nacht 30 bis 40 Palästinenser im Gazastreifen zu töten, und sagte, es gäbe Menschen im Gazastreifen, „die des Lebens [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Kommentar von <strong>Andreas Friedrich</strong>, 27.08.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Israels rechtsextremer Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, wurde für seine Aussagen zu gezielten Tötungen von Palästinensern (Der israelische Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, forderte Israel auf, jede Nacht 30 bis 40 Palästinenser im Gazastreifen zu töten, und sagte, es gäbe Menschen im Gazastreifen, „die des Lebens nicht würdig sind“.) zu Recht kritisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wer hat sich nicht alles geäußert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Presse, Politiker:innen, selbst unser BK Herr Merz und der Präsident des Zentralrat der Juden gaben ihren Kommentar ab, diese allerdings mit einem ganz faden Beigeschmack, ist Herr Ben Gvir einer der stärksten Siedlerlobbyisten des jüdischen Staates.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da genau das ist das Problem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise hätte ein Minister, selbst in Israel, nach solch menschenverachtenden Aussagen seinen Hut nehmen müssen, aber da die Israelis an sich wenig dran interessiert sind, was in den Westbank vor sich geht und noch weniger am Leid der Palästinenser, sei es im Gaza noch in der Westbank, bleiben die Aussagen des Herrn Ben Gvir ohne Folgen und die Kritiker dürfen sich die Frage nach dem Warum überhaupt Kritik und den Folgen stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die israelische völkerrechtswidrige Politik wird mit oder ohne Herrn Ben Gvir fortgesetzt und Herr Ben Gvir selbst wird weiterhin als Siedlerlobbyist tätig sein und weiter mit den radikalen Siedlern daran arbeiten, das die Palästinenser:innen die Westbank verlassen, da ändert die Kritik rein garnichts, außer das sich o.g. eventuell ihr Gewissen zumindest etwas erleichtert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es schaut danach aus, dass Herr Ben Gvir als Bauernopfer herhalten durfte, um mal Kritik loszuwerden. Doch was nutzt Kritik, gerade bei einer völkerrechtswidrigen Politik wie die des jüdischen Staates gepaart mit menschenverachtenden Aussagen, wenn dies alles folgenlos bleibt?</p>
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