Kommentar von Andreas Friedrich, 13.02.2026
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat mit ihrem „Besuch“ des von Israel besetzten Gaza den Besitzanspruch des rechtsextremen zionistischen Regines untermauert indem sie nur den Teil des Gaza besucht hat, der von der Besatzungsmacht kontrolliert wird.
Wenig überraschend dabei ist, dass unsere Bundestagspräsidentin Informationen über die Lage im Gaza nur nach Israels Willen wiedergeben kann, wurde doch ein Besuch des Gaza außerhalb der gelben Grenze von vorneherein ausgeschlossen.
Die katastrophale Lage für die Palästinenser wurde und wird somit bewusst negiert und das, obwohl Deutschland als einer der Hauptwaffenlieferanten an das rechtsextreme Regime eine große Portion Mitverantwortung für die katastrophale Lage im Gaza trägt, aber die Realität der blinden Zerstörungswut des Netanjahu Regimes, wo neben der über 70.000 getöteten Palästinenser auch Krankenhäuser, Schulen und andere lebensnotwendigen Einrichtungen zum Opfer gefallen sind, wollte Frau Klöckner wahrscheinlich nicht sehen, bzw. will oder darf sie nicht wahrhaben.
Das die Interessen der Palästinenser wieder einmal ganz bewusst außen vorgelassen werden, ist vor dem Hintergrund von über 70.000 getöteten Palästinenser fast schon als Skandal zu bezeichnen.
Und auch das das zionistische Regime plant, weite Teile des Gaza dauerhaft zu besetzen um jüdische Siedlungen dort zu errichten, spielt für Frau Klöckner offenbar keine Rolle.
Es ist davon auszugehen, so zumindest der Eindruck des Klöckner Besuchs im Gaza, das die Bundesregierung die völkerrechtswidrigen Schritte des Netanjahu Regimes nicht nur im Gaza, sondern auch in den besetzten Westbank (Weiterer Siedlungsbau, Angriffe radikaler Juden auf Palästinenser und Vertreibung sind dort seit Monaten auf der Tagesordnung) zumindest stillschweigend duldet, bzw. abnickt.
Da nutzen auch immer wiederkehrende anderslautende Erklärungen der Bundesregierung nichts, da diesen Worten keine Taten, z.B. Sanktionen, folgen.
