Steht Israels Völkermordwirtschaft am Rande des Abgrunds?

Nahostpolitik

Der Wirtschaftswissenschaftler Shir Hever erklärt, wie die Mobilisierung im Gaza-Krieg eine Art „Zombie-Wirtschaft“ am Leben erhalten hat, die zwar scheinbar funktioniert, aber keine Zukunftsperspektive besitzt.

Amos Brison, 19.12.2025

Seit Oktober 2023 ist Israel mit einer Reihe von wirtschaftlichen Schocks konfrontiert. Zehntausende Einwohner wurden infolge der Kämpfe mit Hamas und Hisbollah aus den Grenzregionen im Süden und Norden ausgesiedelt, während Hunderttausende Reservisten für längere Zeit aus dem Arbeitsmarkt abgezogen wurden. Dies führte zu Personalmangel in wichtigen Sektoren und einem Produktivitätsrückgang. Öffentliche Dienstleistungen, Bildung und Gesundheitswesen haben sich verschlechtert, da die Staatsausgaben in den Krieg flossen, und fast 50.000 Unternehmen sind in Konkurs gegangen.

Kapitalflucht – insbesondere im Hightech-Sektor – und die zunehmende Abhängigkeit von Auslandskrediten haben die Wirtschaft erheblich belastet. Die Verschuldung wird voraussichtlich 2025 70 Prozent des BIP erreichen. Israels internationales Ansehen hat sich ebenfalls verschlechtert: Einst stabile Handelspartner wenden sich ab, Sanktionen und Boykotte werden ausgeweitet, und große Investoren suchen nach Alternativen…

Der komplette Beitrag unter https://antikrieg.com/aktuell/2025_12_19_stehtisraels.htm

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