Von Andreas Friedrich, 10.08.2026
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seine engste „Regierungsclique“, bestehend aus den faschistischen Ministern Bezalel Smotrich sowie Itamar Ben-Gvir sind Aggressoren, die es zu stoppen gilt und das sofort und nicht erst nach den kommenden Wahlen im jüdischen Staat.
Mehr als bedenklich ist es daher, das in Deutschland – weder in der Politik noch über die Medien – nicht mal die kleinste Debatte über die rassistische Politik des jüdischen Staates gegenüber den Palästinensern und der Zerstörungswut mit fast 75.000 getöteten Palästinensern im Gaza geführt wird.
Und auch in den Westbank wird die palästinensische Bevölkerung täglich terrorisiert, terrorisiert von radikalen jüdische Siedlern, die unter dem Schutz der Regierung des Staates Israel stehen.
Besondern bedenkenswert ist es, das Deutschlands Außenminister Wadephul auf dem EU- Außenministertreffen in Brüssel am 13.07.2026 vollmundig mit der Ankündigung von „Verhandlungen“, bzw. „Gesprächen mit Israel“ Sanktionen gegen den jüdischen Staat wegen dessen illegalem Siedlungsbau in den besetzten Westbank strikt abgelehnt hat.
Das unterdessen der Siedlerterror gegen die Palästinenser, deren Autos, Häuser, z.T. Dörfer von den radikalen Juden abgebrannt werden, ungebremst weitergeht und immer wieder werden auch die Palästinenser selbst Opfer, bzw. vom radikalen Siedlermob verbrannt, gehört für Herrn Wadephul sicher auch zum israelischen Wahlkampf, denn genau diesen nannte Außenminister Wadephul als Grund für das Verhindern von Sanktionen und Handelsbeschränkungen.
Herr Wadephul, es ist an der Zeit, das Sie und Ihresgleichen die Samthandschuhe gegenüber den jüdischen Staat ausziehen und den von den Herren Natanjahu, Smotrich und Ben-Gvir forcierten Siedlerterror unverzüglich ein Ende setzen.
Selbst Sie können derartiges nicht mit „Wahlkampf in Israel“ begründen.
