Genug des scheinheiligen Gedenkens – ohne Konsequenzen!

Nahostpolitik

Von Evelyn Hecht- Galinski, 15.04.2015

Am Samstag und Sonntag wurde der Befreiung von Auschwitz und Buchenwald vor 70 Jahren gedacht. Schworen nicht die Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald in einem Gelöbnis der Lebenden: „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Lösung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“. Im KZ Buchenwald hatte der Kampf der Häftlinge bereits 1943 durch die Widerstandsorganisation „Internationales Lagerkomitee Buchenwald“ begonnen, zu dem der Kommunist Emil Carlebach gehörte, der nach der Befreiung einer der Gründer der Frankfurter Rundschau wurde.

Was ist aus diesem Ziel geworden? Eine Welt des Friedens und der Freiheit? Warum ist es richtig und wichtig, auch schlimme Bilder von Leichenbergen zu zeigen, aufgenommen in den ehemaligen Konzentrationslagern? Warum soll es Walter Herrmann, dem Betreiber der Kölner Klagemauer per Gerichtsbeschluss verwehrt werden, authentische Bilder aus Gaza, von durch die „Jüdische Verteidigungsarmee“ ermordeten Kinder während des letzten Angriffs 2014 zu zeigen?

Dürfen Deutsche diese Bilder nicht sehen, weil diese die Auswirkungen des zionistischen Terrors zeigen? Also gibt es zweierlei Maß, für Gräueltaten? Ja die IS-Gräuel der Köpfung sind schrecklich! Aber sind es die Saudischen sogar öffentlichen nicht genauso? Und was ist von einem Außenminister des „Jüdischen Staates“ zu halten, der „Köpfungen“ von Palästinensern vorschlägt? „Kopf ab Lieberman“!

Scheinheilig wird gedacht, während die Kriege und Angriffe immer weiter gehen…

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