Quartalsbericht dokumentiert Verfestigung der Besatzung Palästinas

Nahostpolitik

In den vergangenen drei Monaten hat Israel seine Besatzungspolitik durch den fortgesetzten Siedlungsbau, die Plünderung von palästinensischen Ressourcen und die Einführung eines komplizierten Kontrollsystems weiter verfestigt.

So ermordeten israelische Besatzungskräfte und Siedler im Zeitraum April – Juni 2015 insgesamt 12 Palästinenser, 317 wurden verletzt und 1.118 inhaftiert. Zuletzt wurde Ayoub Abu Rumaila am Qalandiya-Checkpoint, der sich auf der Straße zwischen Ramallah und Ost-Jerusalem befindet, durch einen Schuss verwundet. Diese Zahlen entstammen einem von der PLO-Verhandlungsabteilung herausgegebenen Quartalsbericht.

Israelische Siedler haben ebenso ihre Angriffe mit Unterstützung der Besatzungstruppen gegen palästinensische Zivilisten fortgesetzt: Innerhalb der drei Monate sind 196 Angriffe von israelischen Siedler auf palästinensische Bürger dokumentiert. Letztere wurden somit durchschnittlich zwei Mal pro Tag durch die Siedler attackiert.

In Zeitraum von Mai – Juni wurden 24 palästinensische Häuser abgerissen und weitere 19 Häuser besetzt. Insgesamt 68 Übergriffe auf islamische und christliche Stätten, darunter militärische Überfälle, Hasstiraden, Steinewürfe und Brandlegungen sind für diese drei Monate dokumentiert. Ebenfalls erfasst wurden israelische Attacken auf palästinensisches Privat- und Öffentliches Eigentum: 204 Übergriffe für dieses Quartal bedeuten durchschnittlich zwei Attacken pro Tag.

Auch die Bewegungsfreiheit der palästinensischen Bevölkerung wurde durch die Besatzungstruppen weiter eingeschränkt…

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