Von Andreas Friedrich, 25.06.2026
Im Gaza bahnt sich offenbar vor dem Hintergrund der Fussball- WM die finale Katastrophe für die Palästinenser an.
Hintergrund sind Berichte, nach denen im Kontext des „Friedensrat“ von US-Präsident Donald Trump bereits letzte Woche Militärs aus Marokko in Israel eingetroffen seien, um sich an einem Einsatz im Gazastreifen zu beteiligen, dazu kommen Truppen aus Indonesien und Albanien.
Offiziell soll der „Friedensrat“, bzw. die aus ihm hervorgegangene „Internationale Stabilisierungstruppe“, kurz „ISF“, für Sicherheit im Gaza sorgen.
Letzten Dienstag jedoch sickerte unter Berufung auf die Infoseite Drop Site News durch, dass der „Friedensrat“ militärisch die „palästinensische Kapitulation“ im Gaza erzwingen soll.
Ein anderer Schauplatz im Kontext Gaza tut sich unterdessen zwischen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Somalilands Staatschef Abdullahi auf, wo allerdings insbesondere viele arabische Staaten die systematische Vertreibung, bzw. Umsiedlung der Palästinenser nach Somaliland befürchten.
Hintergrund ist, dass der jüdische Staat nicht mehr in erster Linie nur dabei ist, den Gaza militärisch zu zerstören, sondern die dortige Bevölkerung Meter für Meter in Richtung Mittelmeer zurückdrängt, siehe gelbe Linie.
Der jüdische Staat bestimmt, wer wo leben darf und wer nicht.
Schon jetzt kontrolliert die Besatzungsmacht Israel mehr als 60 Prozent des Gaza und laut Aussagen aus israelischen Militärkreisen plant Israel, diese Kontrolle auf 70 Prozent auszudehnen. Momentan leben rund 1,4 Millionen Palästinenser zusammengepfercht auf engstem Raum und in z.g.T. provisorisch hergerichteten Zeltlagern unter widrigsten Bedingungen, ohne Lebensmittel, ohne Wasser und vor allem ohne medizinische Versorgung.
Desweiteren hat der jüdische Staat mehr als 11 Prozent der Fläche des Gaza als sog. „Yellow Zone“ deklariert, wo militärisches Recht herrscht und das Leben der Palästinenser nichts wert ist.
Die neuste Entwicklung allerdings betrifft konkret werdende Vertreibungspläne des zionistischen Regimes. Somaliland und der jüdische Staat eröffneten vor kurzem gegenseitige Botschaften.
Inzwischen existiert außerdem eine neue israelische Behörde zur „Organisation der freiwilligen Ausreise“, wobei von Freiwilligkeit keine Rede sein kann, da der Verteidigungsminister des jüdischen Staates, Israel Katz, bereits im Mai diesen Jahres zugab, das Israels Ziel die „großangelegte Vertreibung der Palästinenser“ ist.
Es muss daher vermutet werden, dass dies alles eine großangelegte Kampagne des US- amerikanischen Präsidenten Trump im Zusammenspiel mit dem zionistischen Regimes ist, bei dem der sog. „Friedensrat“ im Gaza die militärische Vorarbeit, bzw. Absicherung leistet und Israel selbst die Vertreibung der Palästinenser aus dem Gaza in die Hände nimmt und das alles der Öffentlichkeit natürlich als „Freiwillige Ausreise“ verkauft.
