Kommentar von Andreas Friedrich, 22.06.2026
In Deutschland bahnt sich eine mehr als beängstigende Entwicklung, die aber seit der Deklaration durch Benjamin Netanjahu, den Staat Israel als „jüdischen Staat“ auszuweisen, vorauszusehen war, an.
Seit Monaten ist verstärkt zu beobachten, das Kritik am jüdischen Staat bezüglich dessen Vorgehensweise z.B. im Gaza reflexartig als „Israelhass“ und/oder „Antisemitismus“ gebrandmarkt wird, dabei handelt es sich um Völkerrechtsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Auch die immer weiter voranschreitende Annexion der Westbank durch den jüdischen Staat mit Unterstützung radikaler, bzw. faschistischer Siedler gehört dazu, doch auch da reagiert die jüdischen Lobby und der Großteil der deutschen Medien direkt mit Vorwürfen des „Antisemitismus“.
Führt das tatsächlich dazu, das jüdischen Faschisten und rechtsextreme Siedler in den besetzten Gebieten von der deutschen Politik und den deutschen Medien geschützt werden?
Das aktuellste Beispiel ist die Partei „Die Linke“. Diese hat sich erdreistet, Israels Vorgehensweise im Gaza als „Völkermord“ zu bezeichnen und verfolgt man die Vorgehensweise des jüdischen Staates (Keine Einfuhr von Medikamenten in den Gaza, immer weniger Lebensmittel, keinerlei medizinische Versorgung sowie Zerstörung der kompletten Infrastruktur) so muss man tatsächlich davon ausgehen, das hinter dieser Vorgehensweise System steckt, nicht nur das System der Kollektivstrafe, in der Tat muss man von Völkermord sprechen.
Kommen wir in die Westbank.
Hier treiben ganz massiv in den letzten Monaten unter tatkräftiger Unterstützung der beiden rechtsextremen israelischen Minister Bezalel Yoel Smotrich sowie Itamar Ben-Gvir radikale und faschistische, jüdische Siedler ihr Unwesen.
Fast täglich kommt es zu Terrorangriffen auf Palästinenser. Und was machen Deutschlands Politiker:innen und Medien?
Diese haben nichts besseres zu tun, als diese Dinge totzuschweigen oder aber mit Vorwürfen des „Antisemitismus“ zu kontern.
Das Geschrei von „Antisemitismus“ und „Hass auf Israel“ ist auch im Kontext der “Die Linke“ ganz aktuell.
Nur, wer sich die Lage im Gaza vor Augen führt, und das aus objektiver und nicht aus der Sicht der Besatzer, muss zu einem erschreckenden Ergebnis kommen und das der jüdische Staat einseitig eine Grenze im Gaza immer weiter in Richtung Mittelmeer verschiebt, scheint in Deutschland auch keine Rolle spielen zu dürfen.
Muss man tatsächlich alles gutheißen? Und muss jüdischer Faschismus tatsächlich indirekt unterstützt werden, indem man diesen totschweigt und/oder Kritik an den Siedlern mit dem Vorwurf des Antisemitismus kontert?
