Ein neues Verständnis für unsere „gemeinsamen“ Werte

Nahostpolitik

Von Evelyn Hecht- Galinski, 29.01.2018

Krieg ist immer ein schrecklicher Zustand und mit großem Leid verbunden. Tatsächlich ist gerade Deutschland wieder einmal damit beschäftigt, sich mit den angeblichen „Völkerrechtsverbrechen“ der Türkei und Russlands zu befassen – während Netanjahu mit seinem Staatsterror unbehelligt fortfährt und das Völkerrecht sowie die Menschenrechte mit Füßen tritt.

Während in Deutschland friedliche und mehr als verständliche Proteste palästinensischer Demonstranten, nach der unglaublichen Trump-Entscheidung Jerusalem als Hauptstadt des „Jüdischen Staates“ anzuerkennen, verunglimpft wurden und ihnen sogar mit Abschiebung gedroht wurde, können gewalttätige PKK-Sympathisanten gegen türkische Bürger in Deutschland frei agieren – so wie zuletzt im Flughafen Hannover geschehen.

Ich möchte klarstellen, dass ich Demonstrationen aller Art für wichtig und z.T. auch für nützlich halte und gegen jegliche Repressalien bin – aber was momentan in Deutschland abläuft, haben wir der verfehlten Regierungspolitik zu verdanken.

Wenn es um Ditib geht, dann wird das kritisiert, was man beim Zentralrat der Juden oder christlichen Kirchen „normal“ findet. Unerträglich, wie auf die Art der Islamhass in Deutschland geschürt wird. Ich erinnere mich noch sehr gut: Als der Gaza-Völkermord stattfand, riefen jüdische Verbände in Deutschland zu Solidaritätsdemonstrationen auf und beteten für IDF-Soldaten. Das ist sicher keine Aufgabe für eine Organisation in Deutschland, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts fungiert. Das, was bei jüdischen Organisationen und christlichen Kirchen in Deutschland toleriert wird, erfährt auf der anderen Seite Kritik, wenn es sich um Muslime handelt. Mit Kriegspropaganda kennen sich jüdische Organisationen seit Jahren gut…

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