Vatikan erkennt Palästina als souveränen Staat an

Nahostpolitik

Der Vatikan hat in einem historischen Vertrag Palästina als Staat anerkannt. Ein bereits seit Mai vorliegender Vertrag wurde von Erzbischof Richard Gallagher und dem palästinensischen Außenminister Dr. Riad Al-Malki am vergangenen Freitag im Vatikan unterzeichnet.

Nach Angaben des palästinensischen Außenministeriums besteht der Vertrag aus acht Kapiteln mit 32 Artikeln. Er regelt die Details zum Status der katholischen Kirche in Palästina und bekräftigt die Unterstützung für eine verhandelte und friedliche Lösung des Konfliktes in der Region.

Dr. Riad Al-Malki würdigte den Vertrag, die erste offizielle Anerkennung durch den Heiligen Stuhl, als „historisches Dokument“. Es unterstreiche den Wunsch beider Seiten nach Frieden und Schutz der Grundfreiheiten. Zudem trage der Vertrag dem Status von Palästina als Geburtsstätte des Christentums und als Wiege der monotheistischen Religionen Rechnung, so Dr. Al-Malki.

Bisher haben 135 Staaten Palästina als souveränen Staat anerkannt und bilaterale Beziehungen aufgenommen…

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