Deutschland: Verbote für Hilfslieferungen für die Menschen im Gaza immer absurder

Nahostpolitik

Kommentar von Andreas Friedrich, 20.08.2026

Wenn es noch eines Beweises bedarf, dass die Bundesregierung offenbar unter starkem Druck der rechtsextremen Regierung des jüdischen Staates steht, dann ist das eine „Brillenaktion aus Ulm“  mit dem Titel „Eine Brille für Menschen in Not“.

Wie die „Neu- Ulmer- Zeitung“ in ihrer Ausgabe vom 16.08. berichtet, ist eine Hilfslieferung von Brillen in den Gaza geplatzt.

Hintergrund ist lt. Aussage des Initiators, Hans- Walter Roth, Spezialist für blinde und verletzte Kinder, das lt. Meinung der Bundesregierung die Hilfslieferungen nicht mehr durchgeführt werden dürfen, da der Eindruck erweckt wird, das durch die Hilfslieferungen von Brillen die Hamas unterstützt wird (Wer bitte schön denkt sich eine solche absurd Begründung aus?).

Die Brillenspenden sind dazu gedacht, Familien, die sich keine Brillen leisten können, zu unterstützen. Die Stadt Ulm, im dortigen Rathaus konnte man bislang die Brillen abgeben und wurden von dort verschickt, hat sich dem Druck aus Berlin gebeugt und sich aus der Aktion zurückgezogen.

Unterdessen geht das Morden der israelischen Armee im Gaza munter weiter.

Nach Angaben aus palästinensischen Sicherheitskreise sind bei einem Luftangriff auf ein Café im Gaza 6 Palästinenser getötet und weitere 14 verletzt worden.

Angeblich, so Israels Armee, habe man Hamas- “Terroristen“ eliminiert.

Die radikalen jüdischen Siedler beanspruchen den Gaza für sich und planen dort mit Unterstützung der israelischen Regierung den Bau jüdischer Siedlungen.

Seit der vereinbarten Waffenruhe im Oktober 2025 sind 1.200 Palästinenser getötet worden.

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